Als Schwingungsdämpfung bezeichnet man die gezielte Verringerung der Amplitude, der Intensität, des Ausschlags oder besser der Auslenkung einer Schwingung oder Welle.
Im Allgemeinen werden die Methoden zur Schwingungsdämpfung in aktive und passive Systeme unterschieden. Die aktive Dämpfung beruht auf der Überlagerung der Schwingung mit einer aktiv von einem Krafterreger erzeugten Gegenschwingung, sodass sich die phasenverschobenen Schwingungsbäuche gegenseitig eliminieren. Der Krafterreger ist über einen Sensor und eine Reglereinheit mit dem Schwingungssystem verbunden.
Bei der passiven Dämpfung wird vom Dämpfungssystem die Bewegungsenergie der Schwingung aufgenommen und in Wärmeenergie umgewandelt. Typische passive Systeme sind der Schwingungstilger, ein schwingungsfähiges Teilsystem (bestehen aus Feder, Masse und Dämpfung) , sowie der Schwingungsdämpfer, ein einzelnes Bauteil, welches selbst nicht mitschwingt , sondern ausschließlich dämpfende Eigenschaften aufweist.