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Schließkraft

Der im Spritzgussverfahren resultierende Einspritzdruck erzeugt eine Kraft im Werkzeuginneren (Werkzeugauftriebskraft). Um zu verhindern, dass sich das Werkzeug beim Spritzgießprozess öffnet, muss eine Gegenkraft aufgebaut werden, die mindestens genauso groß ist wie die Werkzeugauftriebskraft. Diese Schließkraft wird von der Schließeinheit aufgebracht und für die Zeit des Einspritzens gehalten. Die Schließkraft muss beim Nackdrücken meist nicht so hoch wie beim Einspritzen sein. Erforderliche Schließkräfte variieren je nach Bauteil zwischen 1 kN und 50000 kN und lassen sich aus den Produkteigenschaften, aus der projizierten Bauteilfläche und dem materialspezifischen Werkzeuginnendruck berechnen.


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